Forschung

Im Bödmerenwald wird seit rund 1970 intensiv geforscht.

1973 richtete die ETH im Fichtenwald vier Kernflächen von total 4,8 ha Grösse ein, in denen 1988 und 2003 Folgeinventuren stattfanden. Untersucht wird hier die Entwicklung des Waldes. Eine weitere Inventur ist 2018 geplant. Die Resultate wurden in einem Buchkapitel veröffentlicht (http://www.haupt.ch/Verlag/Buecher/Natur/Umwelt-OEkologie/Waldreservate.html). Seit 2006 werden diese Inventuren in Zusammenarbeit mit der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) durchgeführt. Im Jahr 2015 wird in einer Masterarbeit (ETH Zürich/WSL) das liegende Totholz auf diesen Kernflächen erfasst. Weiterführende Informationen: www.waldreservate.ch

Forschungsarbeiten unter dem Patronat der Stiftung

Bitterli, D., Imhof, W. 2009: Bödmeren – Üsä Wald. Geschichtliches zu Wald und Alpen, in: Mitteilungen des Historischen Vereins des Kantons Schwyz, 101 (2009).

Liechti, T., Van der Knaap O. W., Sperisen, Ch., Gronder, U. Küffer, N., Horat, S., Roth, B. 2005: Urwaldcharakteristiken des Bödmerenwaldes – Ein interdisziplinäres Forschungsprojekt. (Urwaldcharakteristiken des Bödmerenwaldes (PDF 8 MB))

Weitere Forschungsarbeiten

BERTRAM, J. 1994: Moosvegetation und Moosflora des Urwald-Reservates Bödmeren.
Ber. Schwyz. Naturf. Ges., 10: 5-94.

BETTSCHART, A. 1990: Zur Vegetation des Bödmerenwaldgebietes, Muotatal SZ.
Ber. Schwyz. Naturf. Ges., 13: 51-64.

FREY, H.−U.; BICHSEL, M. 2001: Vegetationstypen und deren Verbreitung im Urwaldreservat
Bödmeren. Ber. Schwyz. Naturf. Ges., 13: 9-49.

GABRIEL, J.; BRÄKER, O.-U.; MATTER, J.-F. 2001: Alterstruktur und Wachstum anhand geworfener Bäume auf einer Windwurffläche im Waldreservat Bödmeren. Schweiz. Z. Forstwesen 152, 2: 61-70. (open access unter www.szf-jfs.org)

GOSTELI, M. 1994: Die Mollusken des Bödmerenwaldes und angrenzender Gebiete.
Ber. Schwyz. Naturf. Ges. 10: 133-149.

GRONER, U. 1985: Palynologie der Karsthöhlensedimente im Hölloch, Zentralschweiz. Diss. Geogr.
Univ. Zürich, 172 S.

GRONER, U.; CLERC, P. 1988: Ausgewählte Beispiele zur Flechtenflora des Bödmerenwaldes, Schwyz (Zentralschweiz).
Bot. Helv. 98: 15-26.

GRONER, U. 1990: Die epiphytischen Makroflechten im Bödmerenwaldgebiet, Muotatal SZ.
Ber. Schwyz. Naturf. Ges. 9: 77-93.

HANTKE, R. 1995: Erdgeschichte des Bödmerenwaldes (Gemeinde Muotathal, Kt. Schwyz). 2.
überarbeitete Aufl. Eidg. Forschungsanstalt Wald, Schnee und Landschaft 337: 1-32.

HESS, R. 1982: Die Vögel des Karstgebietes Bödmerenwald – Twärenenräui – Silberenalp.
Ber. Schwyz. Naturf. Ges., 8: 87-100.

KÄLIN, W. 1982: Der Bödmerenwald.
Ber. Schwyz. Naturf. Ges., 8: 81-86.

SENN-IRLET, B. 1994: Die Höheren Pilze des Bödmerenwaldes. Berichte der Schwyzerischen Naturforschenden Gesellschaft 10: 95-111.

SIDLER, C. 2001: Spätglaziale und holozäne Vegetationsgeschichte des Bödmerenwaldes, Gemeinde
Muotathal/SZ (Pollenanalyse). Ber. Schwyz. Naturf. Ges., 13: 51-64.

STECK, P.; WÜST, M.; HESS, R.; GÜTTINGER, R. 2001: Die Kleinsäuger des Urwaldreservats Bödmeren und seiner näheren Umgebung (Schwyzer Nordalpen, Kanton Schwyz).
Ber. Schwyz. Naturf. Ges.13: 65-83.

SUTTER, R; BETTSCHART, A. 1982: Zur Flora und Vegetation der Karstlandschaft des Muotathales.
Ber. Schwyz. Naturf. Ges., 9: 95-100.

THEE, P.; HANTKE, R.; KÄLIN, W.; LEIBUNDGUT, H.; SCHWARZENBACH, F. H. 1987: Das Kartenprojekt
Urwald-Reservat Bödmeren 1:2000. Ber. Eidg. Forschungsanstalt Wald, Schnee und Landschaft 299: 3-41.

VON GRAEFE, G. 1992: Untersuchungen zum Vorkommen von Betula pubescens im Bödmerenwald
(unveröffentlicht). Diplomarbeit an der Abteilung für Forstwirtschaft an der ETH Zürich.

Merken

Merken